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    ODLO kündigt Unterstützung für die Umweltkampagne “Vote Now, Ride Later” an

    POW Schweiz lanciert eine Kampagne für das revidierte Schweizer CO2-Gesetz, über das am 13. Juni 2021 abgestimmt wird

    ODLO kündigte heute die Unterstützung der Kampagne „Vote Now, Ride Later“ an – ein Projekt der NGO Protect our Winters (POW) Schweiz -, das darauf abzielt, sich im Rahmen des revidierten CO2-Gesetzes für eine strengere Klimapolitik einzusetzen. Als enger Nachhaltigkeitspartner von ODLO setzt sich POW für die Änderungen ein, die die Klimapolitik der Schweiz bis 2030 definieren.

    "Wir müssen jetzt Maßnahmen ergreifen, um unseren Planeten für zukünftige Generationen zu schützen", sagte Knut Are Høgberg, CEO von ODLO. "Diese Gesetzesvorlage bewegt die Schweiz in die richtige Richtung, um kritische Folgen der globalen Erwärmung zu vermeiden. Deshalb haben wir uns bei dieser Aktion POW angeschlossen."

    "Wirksam, gerecht und innovativ - das neue CO2-Gesetz ist entscheidend für den Schutz unserer Leidenschaft, der Berge. Aus diesem Grund ist es wichtig, dass die Outdoor-Community am 13. Juni 2021 dem Gesetz zustimmt. Ohne diese Gesetzesvorlage verlieren wir wertvolle Zeit auf unserem Weg zur Eindämmung des Klimawandels. Doch wir haben keine Zeit zu verlieren, die Emissionen steigen stetig“, sagte Nicholas Bornstein, Gründer von POW Schweiz.

    Nach mehr als dreijähriger Verhandlung im Parlament wurde die Neufassung des CO2-Gesetzes im Herbst 2020 vom Nationalrat und vom Ständerat verabschiedet. Trotzdem lehnen Vertreter der Öl- und Automobilindustrie, unterstützt von der Schweizerischen Volkspartei (SVP), die parlamentarische Mehrheit ab und haben das Referendum ergriffen, um das Inkrafttreten des neuen Gesetzes zu verhindern. Jetzt wird das neue CO2-Gesetz am 13. Juni 2021 zur Abstimmung gestellt.

    "Das CO2-Gesetz hilft unsere Leidenschaft zu schützen, unsere Leidenschaft in der freien Natur zu sein. Und es ebnet den Weg für die Schweizer Wirtschaft, innovativer und klimafreundlicher zu werden und einen Wandel zu durchlaufen, der nicht nur unserem Planeten hilft, sondern auch Arbeitsplätze schafft“, so Bornstein.

    Was ist das Schweizer CO2-Gesetz?

    Das neue CO2-Gesetz deckt alle Sektoren ab, die für CO2-Emissionen verantwortlich sind, mit Ausnahme der Landwirtschaft.

    Klimafonds: Das neue CO2-Gesetz sieht die Einrichtung eines Klimafonds vor, der zum Teil durch eine Steuer auf Flugtickets finanziert werden soll. Der Fonds wird unter anderem zur Subventionierung verschiedener Großprojekte für eine klimafreundlichere Gesellschaft eingesetzt.

    Autoverkehr: Die Autoimporteure müssen sicherstellen, dass der Treibstoffverbrauch der von ihnen importierten Fahrzeuge allmählich abnimmt. Die Treibstoffimporteure müssen wiederum einen großen Teil der CO2-Emissionen aus Importen fossiler Brennstoffe ausgleichen. Infolgedessen wird der Preis für Benzin und Diesel steigen. Ein Teil der erzielten Einnahmen wird jedoch zur Finanzierung von Projekten für den Langsamverkehr und öffentlichen Verkehr verwendet, die der gesamten Bevölkerung zugutekommen sollen.

    Flugreisen: Auf Flugtickets wird eine neue Abgabe erhoben. Ziel ist es, das Reisen mit dem Zug oder den öffentlichen Verkehrsmitteln attraktiver zu gestalten und somit den Flugverkehr zu reduzieren. Die Hälfte der Steuer wird direkt an die Bevölkerung und die Unternehmen zurückgegeben, die andere Hälfte fließt in den Klimafonds.

    Heizung: Das Ziel ist eine allmähliche Abkehr von fossilen Brennstoffen. Beim Bau neuer Gebäude werden Ölheizungen nach und nach verboten werden. Auch beim Austausch alter Heizsysteme müssen strenge CO2-Emissionsvorschriften eingehalten werden.

    Finanzmarkt: Mit dem neuen CO2-Gesetz sind die Schweizerische Nationalbank und die Schweizerische Finanzmarktaufsicht erstmals verpflichtet, die Klimarisiken aus den Finanzaktivitäten der Schweiz regelmäßig zu überprüfen.

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