Alles, was du über Winter-Funktionsjacken wissen musst

Alles, was du über Winter-Funktionsjacken wissen musst

Eine Funktionsjacke entspricht beim 3-Schichten-Prinzip dem Outer Layer und hat neben einer wärmenden Funktion die Aufgabe, dich vor Wind und Regen zu schützen. Die Auswahl an Winter-Funktionsjacken ist allerdings genauso gross wie die unterschiedlichen Anforderungen bei sportlichen Aktivitäten im Freien. Damit du dich im Dschungel aus Informationen über Regenjacken, Windbreaker und Daunenjacken besser zurechtfindest, haben wir hier die wichtigsten Antworten auf häufig gestellte Fragen für dich zusammengestellt.

Häufig gestellte Fragen zu Regenjacken

Du bist auf der Suche nach einer geeigneten Regenjacke? Dann solltest du unbedingt den Unterschied zwischen „wasserdichten“ und „wasserabweisenden“ Jacken kennen. Erstere lassen gar kein Wasser durch, während bei wasserabweisenden Stoffen die Nässe nur eine bestimmte Zeit lang abperlt. In den Antworten auf folgende Fragen erfährst du, was du sonst noch beim Kauf beachten solltest.

Regenjacken

Die Wassersäule wurde als Norm für die Messung der Wasserdurchlässigkeit einer Membran eingeführt. Sie gibt an, wie lange es dauert, bis du in deiner Regenjacke die ersten Tropfen spürst, und dient als praktischer Vergleichswert.

Zur Bestimmung der Wassersäule wird die Aussenseite einer Membran in einem besonderen Testverfahren einem zunehmenden Wasserdruck ausgesetzt. Dabei wird erfasst, wie lange es dauert, bis genau drei Tropfen zur Innenseite durchgedrungen sind. Aus der abgelaufenen Zeit bzw. dem vorherrschenden Druck berechnet sich dann der Wert der Wassersäule.

Da sich die Laborbedingungen aber unterscheiden und die Wasserdichtigkeit einer Jacke von verschiedenen Faktoren abhängt (z. B. der Art der Nähte, der Anzahl der Schichten usw.), ist die Wassersäule bei der Auswahl der geeigneten Multifunktionsjacke eher als Richtwert zu verstehen.

Grundsätzlich sollte deine Entscheidung davon abhängen, ob dein Wetterschutz nur prasselnden Regen abhält oder gleichzeitig dem Druck von starkem Wind oder eines geschulterten Rucksackes standhalten muss. Hier einige Anhaltspunkte:

  • Laufjacke, die zum Joggen ohne Rucksack gedacht ist: 10.000 mm
  • Skiausrüstung, die auch zum Sitzen im Schnee verwendet wird: 15.000 mm
  • Hardshell für Wanderungen mit einem schweren Rucksack: 20.000 mm

Atmungsaktiv oder nicht? Beschichtung oder Membran? Mit 2-Wege-Reissverschluss oder ohne? Wie so oft hängt die Entscheidung für die passende Regenjacke bzw. Hardshell hauptsächlich vom Verwendungszweck ab. Dein Wetterschutz muss schliesslich bei moderater Bewegung bei leichtem Nieselregen andere Anforderungen erfüllen, als wenn du ihn bei schweisstreibenden Aktivitäten oder auf langen Trekkingtouren unter dem Rucksack trägst.
 
Neben Kriterien wie Bewegungsfreiheit, Verschlussarten, Packvolumen und besonderen Features solltest du dir zunächst die Frage stellen, ob eine hochwertige Membran für dich sinnvoll ist oder ob eine Beschichtung ausreicht. Hier einige Anhaltspunkte, um dir die Wahl zu erleichtern:

Membran
+ Atmungsaktiv und schweissableitend
+ Lohnt sich bei höherer Beanspruchung (z. B. bei häufigem Tragen eines Rucksacks, der Druck auf das Gewebe ausübt)
+ Stabiler und langlebiger als Beschichtungen
+ In der Regel etwas teurer als beschichtete Jacken

Beschichtung
+ Gut für den Alltagsgebrauch oder moderate Outdoor-Aktivitäten (siehe z. B. Ride Easy Radjacke)
+ Geringes Packmass und Gewicht
+ In der Regel relativ preisgünstig
- Nutzt sich schneller ab als eine Membran

Überlege dir im Vorfeld also genau, wie du deine Regenjacke nutzen möchtest, und informiere dich über Atmungsaktivität, Wassersäule und weitere Funktionen, um das passende Modell für dich zu finden.

„DWR“ steht für „durable water repellent“, was so viel wie „dauerhaft wasserabweisend“ bedeutet. Dabei handelt es sich um eine Beschichtung des Obermaterials von Funktionsbekleidung, die durch unterschiedliche Technologien und Chemikalien herbeigeführt wird. DWR entspricht der ersten Schicht von Hardshells, die vor Nässe schützt, noch bevor die Wirkung der Membran überhaupt zum Tragen kommt. Die besondere Behandlung glättet die Oberfläche des Gewebes, sodass Wasser nicht in die Textilfasern eindringen kann.

Allerdings bedeutet der Begriff „dauerhaft“ nicht „ewig“. Aufgrund von Abnutzung, Verschmutzung und dem Einfluss von Waschmitteln lässt der DWR-Effekt mit der Zeit nach. Die Lösung: Du kannst die DWR-Imprägnierung durch warme Luft nach der Wäsche auffrischen oder mit speziellen Imprägnierwaschmitteln und -sprays komplett erneuern.

Die wichtigste Regel zuerst: Beachte die Pflegehinweise auf dem Etikett in deiner Jacke und wasche sie mit der angegebenen Temperatur und dem entsprechenden Programm.

  1. Schliesse vor der Wäsche sämtliche Verschlüsse wie Knöpfe, Reiss- oder Klettverschlüsse, damit das Gewebe dadurch nicht beschädigt wird, und wasche idealerweise nur bei voller Ladung.
  2. Achte darauf, nur ähnlichfarbige Kleidungsstücke miteinander zu waschen, um Verfärbungen zu vermeiden.
  3. Halte dich bei der Waschmittelmenge an die Angaben auf der Verpackung. Von Weichspülern und Bleichmitteln solltest du unbedingt die Finger lassen, da dadurch die funktionellen Eigenschaften des Materials beeinträchtigt werden können.
  4. Um die Imprägnierung aufzufrischen, lass deine Jacke ca. 30 Minuten bei Raumtemperatur trocknen, bevor du sie für eine weitere halbe Stunde bei niedriger Temperatur in den Trockner steckst.
  5. Wichtig: Nur durch die Behandlung im Trockner kann sich die Wirkung der Imprägnierung wieder entfalten! Teste danach, ob Wassertropfen an der Aussenschicht abperlen. Falls nicht, wird es Zeit für eine Neuimprägnierung durch ein spezielles Spray, das du nur auf die Aussenseite deiner Jacke sprühst, um die Atmungsaktivität des Gewebes zu erhalten. Beachte dabei die Anleitung auf dem Imprägniermittel.

Der grundsätzliche Unterschied zwischen einer Regen- und einer Windjacke liegt in der Wasserdichtigkeit und der Atmungsaktivität. Während Regenjacken vor allem dauerhaft vor Niederschlägen schützen sollen, ist der Wetterschutz beim Windbreaker nur bedingt. So verfügen Windjacken beispielsweise nicht immer über eine Kapuze. Dafür sind sie federleicht und brauchen im zusammengefalteten Zustand wenig Platz, was sie zu einer beliebten Option für unterschiedlichste Sportarten wie Radfahren oder Laufen macht. Zudem sind Windbreaker meist atmungsaktiv und leiten Schweiss effektiv nach aussen ab. Bei Regenjacken hängt dies oft von der Qualität ab. Windbreaker sind demnach universeller einsetzbar und atmungsaktiver, allerdings weniger auf Wetterschutz ausgerichtet als qualitative Regenjacken.

Diese Frage ist gar nicht so leicht zu beantworten, denn Wandern ist nicht gleich Wandern. Bei mässig anspruchsvollen Tagesausflügen reicht eine zweilagige Hardshell oft schon aus. Wenn du allerdings eine lange Herbstwanderung mit einem schweren Rucksack (über 10 kg) planst, bist du mit einem dreilagigen Laminat besser beraten. Grundsätzlich solltest du stets darauf achten, dass das Material atmungsaktiv ist, damit Schweiss nach aussen geleitet werden kann und du angenehm trocken bleibst.

Weitere Features wie etwas höher angesetzte Taschen, die du trotz Hüftgurt problemlos erreichen kannst, sind ebenfalls eine Überlegung wert. Überprüfe für Wanderungen mit Helm, ob du die Kapuze darunter oder darüber tragen kannst, um auf risikoreicheren Abschnitten sicher und trocken unterwegs zu sein. Nicht zuletzt spielen zudem Packmass und Gewicht eine Rolle, wenn es auf einer langen Trekkingtour auf jedes Gramm ankommt. 

Welche Regenjacke zum Radfahren am besten ist, hängt nicht nur von deinen Vorlieben, sondern auch von deinem Fahrstil ab. Eine echte Fahrrad-Regenjacke, die dich im Sattel zuverlässig trocken hält, sollte aber nicht nur wasser-, sondern auch winddicht sein, um dich vor Niederschlägen und Fahrtwind zu schützen. Ausreichend atmungsaktives Material sorgt bei schweisstreibenden Fahrten auf Passstrassen für ein optimales Körperklima. Eine speziell auf den Helm zugeschnittene Kapuze und ein verlängerter Rücken machen deine Hardshell fahrradtauglich, und reflektierende Elemente sowie leuchtende Farben sind bei schlechten Sichtverhältnissen oder Fahrten bei Dunkelheit ein Muss.

Windbreaker

Häufig gestellte Fragen zu Windbreakern

Windbreaker sind dank ihrer Vielseitigkeit ein Must-have für alle Outdoor-Sportler:innen. Die einfachste Variante der Funktionsjacke ist universell als Outer Layer einsetzbar und dank atmungsaktiver Eigenschaften ideal für deine Trailrunning- oder Radtour bei moderaten Temperaturen. Das leichte Gewebe hält neben Wind auch etwas Nieselregen ab, allerdings nur kurzfristig. Komplett wasserdicht ist ein Windbreaker nicht, überzeugt dafür aber durch ein sehr geringes Packmass.

Häufig gestellte Fragen zu Windbreakern

Windbreaker sind dank ihrer Vielseitigkeit ein Must-have für alle Outdoor-Sportler:innen. Die einfachste Variante der Funktionsjacke ist universell als Outer Layer einsetzbar und dank atmungsaktiver Eigenschaften ideal für deine Trailrunning- oder Radtour bei moderaten Temperaturen. Das leichte Gewebe hält neben Wind auch etwas Nieselregen ab, allerdings nur kurzfristig. Komplett wasserdicht ist ein Windbreaker nicht, überzeugt dafür aber durch ein sehr geringes Packmass.

Windbreaker

Nein, Windbreaker sind in der Regel nur wasserabweisend. Somit perlt Regen zwar eine Zeit lang von der Materialoberfläche ab, starker oder andauernder Niederschlag dringt allerdings durch den Stoff. Wenn du nach einem wasserfesten Regenschutz suchst, bist du mit einer wasserdichten Regenjacke besser beraten.

Normalerweise sind Windbreaker aus ziemlich leichtem Gewebe und ungefüttert. Sie wärmen also nur bedingt, auch wenn sie vor Wind und leichtem Regen schützen. In Kombination mit einem Fleece als Mid Layer leisten sie bei kälteren Bedingungen gute Dienste, können die Funktionsjacke für den Winter aber auf keinen Fall ersetzen.

Der Einsatzbereich einer Windjacke ist vielseitig, sei es für die Fahrradtour bei moderaten Witterungsbedingungen oder den täglichen Gebrauch in der Stadt. Ob ein Windbreaker das Richtige für dich ist, hängt überwiegend davon ab, ob Regen oder körperliche Aktivität mit im Spiel sind. Meistens besteht dieser Outer Layer nämlich aus atmungsaktivem Material, das Schweiss leicht ableitet und schnell trocknet. Allerdings ist er nicht wasserdicht, weshalb er bei Regen nur mässigen Schutz bietet. Suchst du nach einer kompakten Aussenschicht für deine nächste Sommerwanderung in windigen Gefilden, kann ein Windbreaker eine gute Option sein, die sich leicht im Rucksack verstauen lässt und dich nach körperlicher Anstrengung vor dem Auskühlen schützt.

Auch im Sommer können Wind und Böen aufkommen – insbesondere in den Bergen. Damit du bei deinen Outdoor-Abenteuern stets für eine frische Brise gewappnet bist, kannst du dir problemlos eine leichte und kompakte Windjacke in den Rucksack stecken, die erst zum Einsatz kommt, wenn du zu frösteln beginnst. Damit ist der Windbreaker ein geeigneter Outer Layer für wechselnde Witterungsbedingungen.

Ein Grossteil der Körperwärme geht über den Kopf verloren, weshalb eine Kapuze bei körperlicher Anstrengung durchaus nützlich sein kann. Sie schützt Kopf und Ohren vor Auskühlen und Zugluft. Windjacken mit Kapuze dienen insbesondere beim Ausdauersport als praktische Funktionskleidung. Achte dabei allerdings darauf, dass die Kapuze gut sitzt und weder die Bewegungsfreiheit einschränkt noch verrutscht. Ein Gummizug mit Stoppern ermöglicht eine individuelle Anpassung an die Kopfform und sorgt für bequemen Halt. Beim Radfahren oder Wandern sollte die Kapuze ausserdem unter oder über den Helm passen, damit du keine Abstriche bei der Sicherheit machen musst.

Wie bei allen Kleidungsstücken, gilt es auch hier, die Pflegehinweise auf dem Etikett zu beachten.

  1. Schliesse vor der Wäsche sämtliche Verschlüsse wie Knöpfe, Reiss- oder Klettverschlüsse, damit das Gewebe nicht beschädigt wird. Drehe die Jacke auf links und achte darauf, nur ähnlich farbige Kleidungsstücke miteinander zu waschen, um Verfärbungen zu vermeiden.
  2. Benutze nur flüssiges Waschmittel und halte dich für die Menge an die Angaben auf der Verpackung. Von Weichspülern und Bleichmitteln solltest du unbedingt die Finger lassen, da dadurch die funktionellen Eigenschaften des Materials beeinträchtigt werden können.
  3. Falls auf dem Jackenetikett nicht anders angegeben, kannst du sie nach dem Waschen für ca. 30–50 Minuten bei niedriger Temperatur im Trockner trocknen, um die Imprägnierung aufzufrischen. Wird auf dem Etikett vom Trockner abgeraten, kannst du stattdessen die Innenseite der Jacke bügeln.


Häufig gestellte Fragen zu Daunenjacken

Findest du nicht auch, dass sich bei trockener Kälte kaum etwas so gut anfühlt wie eine Daunenjacke? Allerdings ist Feuchtigkeit der grösste Feind einer Daunenfüllung und kann deren Isolationswirkung mindern. Die bessere Alternative für nasse Bedingungen ist ein Daunenimitat. Unsere G-LOFT® und PrimaLoft® Premium-Isolierung kombiniert die maximale Wärmeleistung von echten Daunen mit den Eigenschaften von Synthetikfasern: leicht, komprimierbar und atmungsaktiv.

Häufig gestellte Fragen zu Daunenjacken

Synthetische Isolationsfasern imitieren die Haptik, den Komfort und das Volumen natürlicher Federn, sind im Gegensatz dazu allerdings vegan und weitaus pflegeleichter. Ausserdem bieten sie gegenüber Naturdaunen eine Reihe anderer Vorteile, die Outdoor-Fans zugutekommen. Weil sie weniger anfällig auf Feuchtigkeit sind, behalten sie sogar bei Nässe ihre Isolationswirkung. Deshalb sind Daunenimitate wie unsere Primaloft®Thermaplume® oder G-Loft die beste Option, wenn du darunter ins Schwitzen gerätst oder falls es regnet. Des Weiteren sind Jacken mit einer Kunstfaserfüllung in der Regel preisgünstiger als echte Daune und in einer unglaublichen Vielfalt erhältlich. Mithilfe unterschiedlicher Technologien lassen sich Materialien herstellen, die jeweils auf ganz spezifische Anforderungen abgestimmt sind. So ist für jede:n etwas dabei!

Egal, ob für die Verschnaufpause auf der Hochtour oder deinen Alltag im Winter – die ausgezeichnete Wärmeleistung und das äusserst geringe Packmass und Gewicht von Daunen machen sie zur idealen Wahl bei trockener Kälte. Richtig hochwertige Jacken mit echter Daunenfüllung begleiten dich bei entsprechender Pflege ausserdem jahrelang durch die kalte Jahreszeit. Varianten aus recycelten Daunen wie unsere N-Thermic Isolierung von Neokdun® räumen sogar ethische Bedenken aus dem Weg, da sie aus Bettwaren und Kleidungsstücken hergestellt werden, die das Ende ihrer Lebensdauer erreicht haben.

Daune, Kunstfasern, Wolle … Die Auswahl an Materialien für isolierende Outer Layer ist beinahe endlos. Genauso unterschiedlich sind auch die Anforderungen, die eine Winter-Funktionsjacke erfüllen muss.

Wenn du auf der Suche nach einem Leichtgewicht bist, das sich einfach komprimieren lässt und trotzdem kuschelig warm hält, solltest du unbedingt einen Blick auf Modelle mit Naturdaunen werfen. Daunenjacken bieten das beste Verhältnis von Gewicht und Wärmeleistung und überzeugen zusätzlich durch eine lange Lebensdauer. Weniger geeignet sind sie allerdings, wenn du in feuchten Gefilden unterwegs bist oder die Jacke für schweisstreibende Aktivitäten nutzen möchtest. Echte Daunen nehmen Feuchtigkeit auf, bilden Klumpen und verlieren dadurch an Isolationswirkung. Kurz gesagt: Daunenjacken sind die ideale Lösung für klirrende Kälte bei trockenen Bedingungen, bei Nässe wird’s aber ungemütlich.

Kunstfaserjacken sind da schon eine bessere Wahl, denn die meisten Technologien für synthetische Fasern bieten mehr Atmungsaktivität. Obwohl sie im Vergleich zu Jacken mit Naturdaunen schwerer sind, wärmen sie fast genauso gut. Weil Daunenimitate nicht nur leichter zu pflegen, sondern auch erschwinglicher sind, sind sie das Richtige für dich, falls du es unkompliziert magst oder dich nach einer Saison nach Abwechslung in deiner Garderobe sehnst.

Daunen sind nässeempfindlich, sodass die Federfüllung ab einem gewissen Punkt verklumpt, wenn sie Wasser oder Schweiss aufnimmt. Dadurch kommt es zu Kältebrücken, über welche die Kälte ins Innere gelangt und die Isolationswirkung ist dahin (zumindest, bis die Jacke wieder trocken ist). Um dies zu vermeiden, gibt es inzwischen imprägnierte Daunenjacken. Solche Jacken sind zwar wasserabweisend, allerdings auch weniger durchlässig für den Feuchtigkeitstransport von innen nach aussen, sodass bei intensivem Schwitzen das Körperklima darunter leidet. Kurzum: Bei feuchten Bedingungen sind Daunenjacken nicht die erste Wahl.

Die wichtigste Regel zuerst: Beachte die Pflegehinweise auf dem Etikett in deiner Jacke und wasche sie mit der angegebenen Temperatur und dem entsprechenden Programm. Wenn du keine Angaben findest, benutze den Schonwaschgang mit 30 °C und möglichst einen zusätzlichen Spülgang.

  1. Schliesse Knöpfe, Reiss- oder Klettverschlüsse, bevor du deine Daunenjacke in die Waschmaschine steckst. So kannst du sicherstellen, dass das Gewebe nicht beschädigt wird. Drehe die Jacke auf links und vermeide Verfärbungen bei deinen Kleidungsstücken, indem du nur ähnliche Farben zusammen wäschst.
  2. Benutze ein Waschmittel für Daunenprodukte und halte dich bei der Menge an die Angaben auf der Verpackung. Vermeide auch hier Zusätze wie Weichspüler und Bleichmittel, damit die funktionellen Eigenschaften des Materials erhalten bleiben.

Falls auf dem Jackenetikett nicht anders angegeben, kannst du sie nach dem Waschen für ca. 30–50 Minuten bei niedriger Temperatur im Trockner trocknen. Füge zwei bis drei Tennisbälle hinzu und nutze das Schonprogramm, um ein Verklumpen der Federn zu vermeiden. Wenn du die Imprägnierung auffrischen möchtest, kannst du die Jacke danach mit geschlossenen Reissverschlüssen auf einen Bügel hängen und gleichmässig mit Imprägnierspray besprühen.

Jein. Daunen leiten Feuchtigkeit bis zu einem gewissen Punkt von innen nach aussen ab, wenn der Schweiss aber in Strömen fliesst, kann eine Federfüllung nur schlecht mithalten. Sobald das Körperklima zu nass wird, nehmen die Fasern die Feuchtigkeit auf und verlieren ihre wärmende Wirkung. Da Daunen ausserdem eher langsam trocknen, kann es danach klamm in der Jacke werden. Wenn du also auf der Suche nach einem Outer Layer für schweisstreibende Aktivitäten bist, ist eine Funktionsjacke aus Kunstfaser definitiv die bessere Wahl.

Bei ODLO machen wir uns Gedanken zur Produktion und Herkunft unserer Materialien. Aus diesem Grund sind wir gemäss dem Responsible Down Standard (RDS), dem führenden Standard für den Tierschutz bei Daunen- und Federprodukten, zertifiziert. Damit verpflichten wir uns zu fairen Herstellungsmethoden von tierischen Produkten. Unsere Daunen werden als Nebenprodukt der Fleischverarbeitung gewonnen und wir verzichten garantiert auf Lebendrupf oder Stopfleberproduktion. Unsere N-Thermic Reihe von Neokdun®  besteht aus recycelten Bettwaren und Kleidungsstücken, die auf natürliche Weise gereinigt und als Isolierung aufbereitet werden. Sie ist 100 % natürlich, biologisch abbaubar und stammt aus der EU.

Wenn du komplett auf tierische Produkte verzichten möchtest, ist Primaloft® ThermoPlume® vielleicht das Richtige für dich. Die synthetische Isolationsschicht kommt in Sachen Komfort, Haptik und Kompressionsfähigkeit nah an die Eigenschaften von echten Daunen heran, besteht aber gänzlich aus Kunstfasern.

Outdoor Funktionsjacken für jede Saison

Funktionsjacken sollten auf deine Outdoor Aktivitäten und die Jahreszeit abgestimmt sein. Wetter- und Lichtverhältnisse, aber auch die Kombinierbarkeit mit Base und Mid Layer spielen eine wichtige Rolle (erfahre mehr über das 3-Schichten-Prinzip). Entdecke ODLO® Funktionsjacken für Damen und Herren nach Sportart, Material, Temperatur und Verhältnissen von Trocken über Wind und Regen bis Schnee.

Winter-Funktionsjacken

Skijacken entdecken

Skijacken sollten nicht nur dem Wind bei der Abfahrt und der eisigen Kälte beim Anstehen am Lift standhalten, sondern mit atmungsaktiven Eigenschaften ein angenehmes Körperklima bei körperlicher Aktivität begünstigen. Auch eine optimale Bewegungsfreiheit ist entscheidend, um auf der Piste eine gute Figur zu machen. Die Skijacken von ODLO bieten funktionelle Materialien, innovative Technologien und weitere nützliche Features wie:

  • Verstellbare Kapuze für das Tragen mit Helm
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  • Besondere Atmungsaktivität
  • Integrierter Schneefang
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  • RECCO® Technologie zur präzisen Standortbestimmung bei Lawinenrettungen
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Skijacken

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