Jake a eu le temps de se faire un avis sur notre cuissard à bretelles Zeroweight Pro totalement repensé

Im Sattel getestet

Wir wollten wissen, wie Radsportler unsere neuen Zeroweight Pro Radshorts mit Trägern finden. Wir haben Jake Catterall gefragt.

Von: MARK COHEN • Radsport • 28.04.2022


Ausdauersportler Jake Catterall hat bereits zwei von sieben Challenges seines eigens erstellten Programms Way Beyond erfolgreich hinter sich gebracht. Way Beyond bietet eine Art Rahmen für alle Sportlerinnen und Sportler und soll ihnen zeigen, dass es möglich ist, weiterzugehen, als sie es für möglich gehalten hätten. Seine Challenges hält Jake in einer Dokumentationsreihe fest. 


Die beiden bereits abgeschlossenen Challenges sind der Vondel 200 km – ein Lauf, der mehr als die vierfache Marathonstrecke umfasst – und eine 1400-km-Tour mit dem Fahrrad rund um Island, das entspricht etwa der Strecke von Berlin nach Rom. Abgesehen von seinem Hang zu Ausdauerchallenges ist Jake aber eigentlich ein ziemlich normaler Typ – aber eben auch ein ziemlich begabter Athlet. Er spricht ganz bescheiden darüber, wie er 10 km in unter 33 Minuten läuft. Oder wie er es schaffte, drei Tage quasi nonstop und mit wenig Schlaf im Sattel zu sitzen. Was ihn von anderen unterscheidet? Er selbst sagt, es sei seine Fähigkeit, sich einfach voll und ganz auf den Sport zu konzentrieren, und nicht etwa, sich auf seine „übernatürlichen Kräfte“ zu verlassen oder aufzugeben, wenn’s unangenehm wird.


„Man muss immer dranbleiben, dann werden auch Dinge, die unerreichbar scheinen, schliesslich möglich. Man muss nur durch den Nebel hindurchsehen,“ erklärt er uns während eines Videochats über seine kürzlich abgeschlossenen und noch anstehenden Projekte.

Man muss immer dranbleiben, dann werden auch Dinge, die unerreichbar scheinen, schliesslich möglich

Kurz vor seiner Island-Challenge mit dem Rad letzten Sommer bekamen wir bei ODLO Wind von seinem Projekt Way Beyond. Daraufhin beschlossen wir, Jake bei seinem Vorhaben mit Ausrüstung – Base Layer, Trägershorts, Radjacken, Radwesten und vieles mehr – aus unserer damals aktuellen sowie kommenden Frühlings-/Sommerkollektion 2022 zu unterstützen, damit er den unterschiedlichen Bedingungen standhalten konnte, denen er sich auf seiner über 50-stündigen Tour stellen würde. Auf solchen Radabenteuern, auf denen man allen vier Jahreszeiten begegnen kann (mehr dazu im Video unten), sind Kleidungswechsel Standard. Während seiner Challenge und auf den vielen Trainingskilometern zuvor hatte Jake also ausreichend Zeit, um sich eine Meinung zu unseren neu überarbeiteten Zeroweight Pro Radshorts mit Trägern zu bilden. Seine Einschätzung zu der Radhose und einer wasserdichten Radjacke aus derselben Reihe haben wir hier für euch zusammengefasst. 


„Es gibt wirklich gute Radsportbekleidung von Radsportspezialisten wie Pas Normal Studios und MAAP – und diese Trägershorts von ODLO können mühelos mithalten. Der Glanz, die Belüftung am Bein, der Schnitt und der Komfort der Sitzpolster sind ein riesiger Satz nach vorne im Vergleich zu den Trägershorts aus älteren ODLO-Kollektionen, die ich auch probiert habe. Die Passform ist angenehm, die Länge ist gut und alles ist sauber und bündig verarbeitet, wie es sein soll.“

„Auf dieser Tour waren wir teilweise absolut knallharten Bedingungen ausgesetzt. Und ich glaube, das Teil, was mich von der gesamten getesteten Ausrüstung am meisten überrascht hat, ist die wasserdichte Dual Dry Waterproof Jacke. Jacken gehören zu den Dingen, die wirklich zuverlässig sein müssen, und diese hier hat ihren Job prima gemeistert. Bei einer Regenjacke nimmt das Vertrauen in sie meist mit ihrem Gewicht zu: je schwerer die Jacke, desto zuverlässiger. Aber irgendwie hat es ODLO geschafft, diese superleichte Jacke dazu zu bewegen, ihre Versprechen trotz des minimalen Gewichts zu halten.“


Und was steht bei Jake als nächstes an? Mehr Training: Kürzlich hat er ein laufspezifisches Trailcamp in Südafrika absolviert. Ausserdem will Jake die nächste Challenge für Way Beyond in Bewegung setzen: eine 50-tägige Soloexpedition mit Schlitten und ganz ohne Unterstützung durch die gesamte Antarktis. Eine weitere Gelegenheit – wie in Island – Kleidung von ODLO auf den Prüfstand zu stellen.  

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Gesamtdistanz: 720 km Höhenmeter: 14.620 m Für eine Tour mit diesem Profil braucht es schon etwas Training. Wir haben darauf geachtet, dass wir nicht über 2.000 m ü. M. klettern mussten (der Kälte wegen) und wir wollten nach Italien, um dort ein bisschen „La dolce vita“ zu geniessen – gutes Essen und Trinken. Gleichzeitig haben wir Anstiege rausgesucht, die auch im Programm einer Grand Tour stehen können, bisher aber noch etwas unter dem Radar gelaufen sind. Wir haben Stopps an coolen Orten eingeplant, zum Beispiel im Sartoria Cyclista in Como. Wir sind die Strassen von Giro-Legende Alfredo Binda abgefahren. Und wir haben darauf geachtet, dass wir die Streckenlänge pro Tag in einem angemessenen Rahmen hielten. Wir haben Städte passiert, schöne Cafés entdeckt und atemberaubende Täler durchfahren. Insgesamt sassen wir dabei rund 36 Stunden im Sattel. Die wunderbare Landschaft und die tolle Gemeinschaft liessen die Zeit wie im Flug vergehen.  Wichtigste Erkenntnis: Bei der Routenplanung sollte man realistisch bleiben, aber keine Angst davor haben, ein paar Extra-Kilometer einzubauen. Wenn es hart auf hart kommt, kann unser Körper Reserven anzapfen, von denen wir selbst nichts geahnt haben.