Die Schweizer Alpen mit Nino & Andri

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Die Schweizer Alpen mit Nino & Andri


Frische Luft, schöne und ruhige Strassen, gute Gesellschaft, schnelles Fahrrad und schönes Wetter - was will man mehr? In der neuesten Folge von "The Escape" von SCOTT nimmt uns Nino Schurter, Olympiasieger und mehrfacher Weltmeister auf eine seiner Lieblingsstrecken in seiner Heimat mit.

AM 01.09.2021

Chur, Switzerland. Nino Schurter ist der vielleicht erfolgreichste Mountainbiker aller Zeiten. Was viele allerdings nicht wissen: Der Schweizer ist auch ein leidenschaftlicher Rennradfahrer und absolviert fast die Hälfte seines Trainings auf dem Strassenrad. Hier nimmt er uns mit auf seine Lieblingstour inmitten seiner landschaftlich unglaublich reizvollen Heimatregion.

Blauer Himmel und warme Temperaturen - Ein perfekter Tag, um das Strassenrad herauszuholen und eine grosse Runde in den Bergen zu geniessen. Ich habe das Glück, dass meine Heimat nicht nur zum Mountainbiken ideal ist, sondern auch zu unglaublichen Strassenfahrten einlädt.

“Die meisten Leute sind überrascht, wenn sie hören, dass ich etwa 45 % meiner Trainingsfahrten auf einem Strassenrad absolviere. Insbesondere Regenerations- oder normale lange Fahrten werden hauptsächlich auf der Strasse durchgeführt. Es ist einfacher, eine bestimmte Trittfrequenz ohne allzu grosse Intensität beizubehalten. Aber am meisten geniesse ich die Fahrten im Hochgebirge. So sind es beispielsweise die Fahrten über Alpenpässe in spektakulären Landschaften und die hohe Geschwindigkeit der Abfahrten, die diesen Sport für mich so faszinierend machen. Meine erste Liebe wird immer das Mountainbiken bleiben, aber Rennradfahren macht mir auch richtig viel Spass.” - Nino Schurter.

“Andri Frischknecht, meine Teamkollege von SCOTT-SRAM, hat mich einen Tag lang auf dem Rad begleitet. Es ist immer toll, einen guten Trainingskollegen an der Seite zu haben, insbesondere bei solch einer Fahrt. Andri ist ruhig, aber auch ein lustiger Kerl. Und ihm gelingt es immer, mich an meine Grenzen zu bringen – einfach der perfekte Partner fürs Biking. ” - Nino Schurter.

Die Route

Die Route beginnt in Tiefencastel und beginnt sofort mit einem 30 km langen Anstieg zum Albulapass mit 1500 Höhenmetern, gefolgt von einer schnellen Abfahrt nach La Punt. Von dort geht es in hügeligem Gelände die nächsten 28 km bis zum Start des Flüelapasses. Der zweite Anstieg des Tages ist 14 km lang mit 1000 hm Steigung. Nach einer rasanten Abfahrt erreichen sie Davos. Von dort geht es im welligen Profil die letzten 33km bis zum Startpunkt in Tiefencastel. Insgesamt sind es 129km und 2750hm. Nino und Andri haben weitere 15km und 180hm zum Casa Caminada hinzugefügt.

Das Outfit

"The Escape" bietet Radsportbegeisterten Inspiration für ihre Flucht am nächsten Wochenende. Die SCOTT-Strassenserie beleuchtet einige der schönsten Strassen- und Schotterfahrten weltweit. Um sie selbst fahren zu können, stellt SCOTT einen Download der GPX- oder Garmin-Datei zur Verfügung und gibt zusätzliche Informationen über den Schwierigkeitsgrad der Strecke.


Bilder Gaudenz Danuser
Video: El Flamingo Films

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Mark with gravel bikes
by odlo-de-at
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Gesamtdistanz: 720 km Höhenmeter: 14.620 m Für eine Tour mit diesem Profil braucht es schon etwas Training. Wir haben darauf geachtet, dass wir nicht über 2.000 m ü. M. klettern mussten (der Kälte wegen) und wir wollten nach Italien, um dort ein bisschen „La dolce vita“ zu geniessen – gutes Essen und Trinken. Gleichzeitig haben wir Anstiege rausgesucht, die auch im Programm einer Grand Tour stehen können, bisher aber noch etwas unter dem Radar gelaufen sind. Wir haben Stopps an coolen Orten eingeplant, zum Beispiel im Sartoria Cyclista in Como. Wir sind die Strassen von Giro-Legende Alfredo Binda abgefahren. Und wir haben darauf geachtet, dass wir die Streckenlänge pro Tag in einem angemessenen Rahmen hielten. Wir haben Städte passiert, schöne Cafés entdeckt und atemberaubende Täler durchfahren. Insgesamt sassen wir dabei rund 36 Stunden im Sattel. Die wunderbare Landschaft und die tolle Gemeinschaft liessen die Zeit wie im Flug vergehen.  Wichtigste Erkenntnis: Bei der Routenplanung sollte man realistisch bleiben, aber keine Angst davor haben, ein paar Extra-Kilometer einzubauen. Wenn es hart auf hart kommt, kann unser Körper Reserven anzapfen, von denen wir selbst nichts geahnt haben.