Die richtige Langlaufjacke Damen hängt von drei Dingen ab: wie hart du trainierst, wie kalt es ist und ob Wind, Nässe oder beides dazukommt. Wer klassisch locker unterwegs ist, braucht etwas anderes als jemand, der im Skating Intervalle läuft. Hier findest du Antworten auf die wichtigsten Fragen rund um Langlaufbekleidung für Damen: von Jacke oder Weste über das Zwiebelprinzip bis zur Pflege. So bleibst du warm, trocken und kannst dich auf die Loipe konzentrieren.
Welche Langlaufjacke für Damen eignet sich am besten?
Das hängt von Wetter und Intensität ab. Bei Wind und trockener Kälte passt eine winddichte Softshell-Jacke. Bei Schnee und Nässe brauchst du eine wasserdichte Langlaufjacke Damen mit 20.000 mm Wassersäule und versiegelten Nähten. Für sehr kalte Tage ist eine warme Langlaufjacke mit leichtem Octa™ Fleece, angerauter Innenseite und Winddichtigkeit ideal. Die Langlaufweste Damen hält mit Zonen-Isolation deinen Rumpf warm, ohne wie eine ganze Jacke aufzutragen.
Was ziehst du beim Langlaufen an?
Am besten nach dem Zwiebelprinzip, das Odlo 1986 eingeführt hat. Die erste Schicht ist ein eng anliegender Base Layer. Synthetische Modelle leiten Feuchtigkeit ab und trocknen schnell. Merino ist atmungsaktiv, temperaturregulierend und geruchsresistent. Darüber trägst du bei Bedarf einen Mid Layer oder eine Weste. Langlaufjacken Damen bilden die äußere Schicht und schützen dich vor Wind und Wetter.
Welche Langlaufbekleidung bei minus 10 Grad?
Bei minus 10 Grad setzt du auf einen Base Layer der Wärmestufe Warm oder X-Warm. Warm liegt im Komfortbereich von −10 °C bis +5 °C, X-Warm von −20 °C bis −5 °C. Ein Base Layer aus 260 g/m² Merino ist besonders warm. Darüber trägst du eine winddichte oder isolierte Langlauf Jacke. Die Jacke schützt vor Wind, der Base Layer wärmt und hält die Haut trocken.
Warum ist Atmungsaktivität bei einer Langlaufjacke so wichtig?
Achte auf Belüftung, die gezielt dort sitzt, wo dein Körper sie braucht. Atmungsaktive Jacken aus Polyester und Elastan leiten Feuchtigkeit ab und dehnen sich für freie Bewegung. Stretch-Jersey-Einsätze am Rücken und unter den Armen sowie Lüftungslöcher am Rücken sorgen dort für Atmungsaktivität. Manche Jacken leiten Schweiß über lasergeschnittene Zonen ab. Ein magnetischer Kragenverschluss lässt sich öffnen, damit Luft zirkuliert, ohne zu flattern.
Wie pflegst du deine Langlaufjacke, damit sie atmungsaktiv bleibt?
Lies zuerst das eingenähte Pflegeetikett deiner Jacke. Schließe vor dem Waschen alle Reißverschlüsse und Klettverschlüsse und wende die Jacke auf links. Wasche sie erst nach 2–3 Einsätzen und lüfte sie dazwischen aus. Dosiere das Waschmittel genau, verzichte auf Weichspüler und Bleichmittel. Auf den Trockner solltest du verzichten, außer bei wasserdichten Jacken und Daunen- oder Steppjacken.